Wer wir sind

Das SKO besteht aus 20 Liebhabermusikerinnen und –musikern, die alle ein Streichinstrument spielen. Die von Fall zu Fall in den aufgeführten Werken benötigten Bläser sind allesamt Berufsmusiker, die erst in den letzten Proben vor dem Konzert dazu stossen, so wie auch ein bis zwei Berufsstreicher pro Register, die das Orchester verstärken. Alle Zuzüger, Bläser wie Streicher, sind seit vielen Jahren, zum Teil Jahrzehnten, dabei. Das erlaubt eine konstante Aufbauarbeit.

 

Proben und Konzerte

 

Die Proben finden jeden Mittwochabend in der reformierten Stadtkirche Solothurn statt. In diesen Proben erarbeitet das Orchester vier Konzertprogramme pro Jahr, im März, Mai, August und am ersten Adventssonntag. Pro Konzert sind ca. zehn Proben angesagt. Zusätzlich wird das Orchester zur musikalischen Umrahmung von Feiern und Gottesdiensten eingeladen; insgesamt ergeben sich so vier bis sieben Auftritte pro Jahr.

 

Ein ganz spezifisches Programm – anders als alle anderen

 

Die Basis jedes Amateurorchesters sind Kompositionen aus Barock und Klassik. Der besonderen Vorliebe von Urs Joseph Flury entsprechend, kommen Werke aus der Romantik hinzu, besonders jene von Franz Schubert. Regelmässig führt das SKO auch Werke von Solothurner Komponisten auf.  Damit steht es allein auf weiter Flur: Kein anderes klassisches Orchester der Region programmiert einheimische Komponisten! Aber wer sollte denn das reiche Solothurnische Kulturgut pflegen, wenn nicht ein lokales Orchester? Hier sieht das SKO eine klare Verpflichtung. Namen wie Casimir Meister («Zyt isch do»), Aloys Glutz von Blotzheim, Dino Ghisalberti, Edmund Wyss («Dursli und Babeli»), Jost Meier und Richard Flury stehen immer wieder auf dem Programm.

 

Besondere Momente sind die Uraufführungen von Kompositionen des eigenen Dirigenten, Urs Joseph Flury: "Die kleine Meerjungfrau" (1979), Konzert für Violoncello und Orchester (1978, mit Pierre Fournier als Solist), "Soledurner Wiehnechtsoratorium" (1983), um nur die bekanntesten Werke zu nennen.

 

Mit grosser Hingebung und Sorgfalt bearbeitet Urs Joseph Flury regelmässig die Werke anderer Komponisten für das SKO. Besonders angetan haben es ihm grosse Namen, die nicht primär als Komponisten bekannt sind: Arthur Schnitzler, E.T.A. Hoffmann, Annette von Droste-Hülshoff, Tadeusz Kościuszko, Clown Grock und viele andere mehr. Solche Entdeckungen sind eine ganz besondere Spezialität des Orchesters geworden, die man sonst nirgends höre kann.

 

Schliesslich kommt auch die gemässigte Moderne zum Zug: Auf den Konzertprogrammen finden sich Namen wie Maurice Ravel, Claude Debussy, Erik Satie, Charles Ives und Arthur Honegger.

 

Die Geselligkeit kommt nicht zu kurz

 

Das Vereinsleben wird bereichert durch auswärtige Konzerte, u.a. in Hannover, Heidelberg, Interlaken, Giessbach, Oberägeri´, Widnau und Zürich. Orchesterausflüge festigen den Zusammenhalt unter den Mitgliedern ausserhalb der Probenarbeit. Legendär ist das alljährliche Fest zum Jahresende.

 

Neue Mitglieder gesucht – auch projektbezogen!

 

Das SKO ist offen für neue Mitglieder: Sie spielen Geige und hätten Spass, in freundschaftlicher Atmosphäre mit anderen zu musizieren? Das Solothurner Kammerorchester gibt guten Amateurgeigerinnen und -geigern die Gelegenheit mitzuwirken, im Sinne einer Orchesterwerkstatt, auch nur an einem oder zwei Konzerten. Daraus kann sich dann eine dauerhafte Mitgliedschaft ergeben.

Wir freuen uns auf Sie!

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